Pflichtlektüre Für Fotografen: Die Spannende Geschichte Der Fotografie Die Geschichte Der Fotografie Ist Alt. Einige Wichtige Meilensteine Sind Bekannt. Kaum Einer Denkt Aber Beim Drücken Auf Den Auslöser, Wie Aufwändig Es Früher War, Ein Foto Zu Machen. Was Heute Sogar Mit Dem Smartphone Schnell Und Einfach Funktioniert, Ist Erst Durch Eine Lange Und Spannende Entwicklungsphase Möglich Geworden. Wir Haben Für Euch Die Interessantesten Punkte In Der Geschichte Der Fotografie Etwas Genauer Beleuchtet.
Pflichtlektüre für Fotografen: Die spannende Geschichte der Fotografie Die Geschichte der Fotografie ist alt. Einige wichtige Meilensteine sind bekannt. Kaum einer denkt aber beim Drücken auf den Auslöser, wie aufwändig es früher war, ein Foto zu machen. Was heute sogar mit dem Smartphone schnell und einfach funktioniert, ist erst durch eine lange und spannende Entwicklungsphase möglich geworden. Wir haben für euch die interessantesten Punkte in der Geschichte der Fotografie etwas genauer beleuchtet.

Pflichtlektüre für Fotografen: Die spannende Geschichte der Fotografie

Die Geschichte der Fotografie ist alt. Einige wichtige Meilensteine sind bekannt. Kaum einer denkt aber beim Drücken auf den Auslöser, wie aufwändig es früher war, ein Foto zu machen. Was heute sogar mit dem Smartphone schnell und einfach funktioniert, ist erst durch eine lange und spannende Entwicklungsphase möglich geworden.
Wir haben für euch die interessantesten Punkte in der Geschichte der Fotografie etwas genauer beleuchtet.

Die dunkle Kammer

Schon Aristoteles kannte das Prinzip der Camera obscura. Mit Hilfe einer einfachen Lochkamera, einer Holzbox mit einem kleinen, runden Loch kann Licht gebündelt werden und ein seitenverkehrtes, auf dem Kopf stehendes Bild erzeugt werden. Diese Funktion nutzten lange Maler, um ein Bild mit richtigen Perspektiven und Proportionen abpausen zu können. Schon bald wurde die Bedeutung der Blende – je kleinder das Loch, desto schärfer das Bild – erkannt. Später wurden Sammellinsen und ein Spiegel eingesetzt, der das Bild seitenrichtig darstellte.

Chemie und Geduld

Lange versuchten Wissenschaftler einen Weg zu finden, um Bilder dauerhaft zu fixieren. Schon Mitte des 18. Jahrhunderts entdeckten ein Forscher die Lichtempfindlichkeit und Funktion von Silbersalzen. 1826 gelang es dann Joseph Nicéphore Nièpce ein erstes Bild auf einer Metallplatte, überzogen mit lichtempfindlichen Asphalt, festzuhalten. Es war der Ausblick aus dem Fenster seines Arbeitszimmers, den er acht Stunden lang belichtete.
Jean Louis Daguerre versuchte diese lange Belichtungszeit zu verkürzen und schaffte es. Mit Hilfe von Quecksilberdämpfen konnte er im Winter innerhalb von 15 Minuten und im Sommer sogar schon in vier Minuten ein Bild erzeugen.

Daguerre-was?

Daguerre fand bald darauf heraus, wie er mit einer einfachen Kochsalzlösung als Fixiermittel stabile Fotos erzeugen konnte. Diese Technik, Daguerreotypie genannt, lies der Franzose nicht patentieren, sondern verkaufte die dem Staat. So konnte die Öffentlichkeit die Technik frei nutzen und tat das auch fleißig. 30.000 Berufsfotografen soll es Mitte des 19. Jahrhunderts angeblich in Paris bereits gegeben haben. Was aber sicher ist: Daguerre hat mit seiner Erfindung einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Fotografie gesetzt.

Negativ-Positiv

Bis zur Erfindung des fotografischen Negatives, war jede Fotografie ein Unikat. William Henry Fox Talbot entwickelte das Negativ-Positiv-Verfahren, mit dessen Hilfe ein Umkopieren auf das endgültige Trägerpapier möglich und wiederholbar wurde. 1850 etablierte sich diese Technik und festigte den Beginn der modernen analogen Fotografie, wie ihn einige von uns vielleicht noch kennen.

Ein Bild auf Kassette

1975 leitete der Prototyp der ersten Digitalkamera dann den vorerst letzten, monumentalen Schritt ein, der die Fotografie von Grund auf veränderte. Innerhalb von 23 Sekunden konnte diese Kamera mithilfe eines lichtempfindlichen Sensors Signale auf eine Kassette übertragen. Nach weiteren 23 Sekunden konnten diese Signale dann auf einen Fernseher weitergeleitet werden, der das Bild darstellte. Es dauerte noch ein paar Jahre, bis sich diese Art zu fotografieren wirklich durchsetzte und Digitalkameras verkauft wurden. Heute können wir uns eine Welt ohne Digital- oder sogar Handykamera nicht mehr vorstellen und können gespannt nach vorne schauen, was vielleicht noch alles möglich ist.

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