Einer Grinst, Ein Anderer Schaut Nicht In Die Kamera, Einer Liegt Vor Den Anderen Auf Dem Boden Und Zieht Eine Grimasse. Klassenfotos Sind Momentaufnahmen - Und Viele Jahre Später Wecken Sie Erinnerungen An Nervige Klassenlehrer Oder Alte Klassenkameraden.
Einer grinst, ein anderer schaut nicht in die Kamera, einer liegt vor den anderen auf dem Boden und zieht eine Grimasse. Klassenfotos sind Momentaufnahmen - und viele Jahre später wecken sie Erinnerungen an nervige Klassenlehrer oder alte Klassenkameraden.

Fotojob total: 76000 Schüler ablichten

Bella K. von Bildkopie findet es wunderbar, daß etwas scheinbar so „Einfaches“ wie Schulfotografie den Weg in ein Museum gefunden hat. Und nicht in irgendeines, sondern in die Tate Britain in London. Hier sind die Bilder der Schülerklassen (alle im 3. Schuljahr, daher „Year 3“) ausgestellt, aber nicht nur das: In 33 Bezirken in ganz London hängen Plakate der Schulklassen, um auf das das sich wandelnde  „Gesicht“ Londons aufmerksam zu machen. So werden die Kinder und ihre Diversität sichtbar und viele Eltern werden vielleicht das erste Mal in ihrem Leben die Tate Britain besuchen – um ihr Kind im Museum zu sehen!

Der britische Künstler und Filmemacher Steve McQueen („12 Years a Slave“) hat eine Ausstellung rund um Schulbilder entwickelt: Für das Projekt „Year 3“ haben Fotografen mehr als 3000 Klassenfotos von Drittklässlern in ganz London geschossen – in über 1500 staatlichen, religiösen oder unabhängigen Schulen. Auch Schüler, die zu Hause unterrichtet werden, sind auf den Bildern zu sehen.

Hier geht’s zum Museum:
https://www.tate.org.uk/whats-on/tate-britain/exhibition/steve-mcqueen-year-3

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